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  • Fürsorge durch Vorsorge

Vorsorge

Schutz für Ihre Mitarbeitenden

Betriebliches Vorsorgemanagement ist heute weit mehr als das, was man klassischerweise als betriebliche Altersversorgung bezeichnet. Historisch „die Mutter“ aller Vorsorgemaßnahmen, ist die betriebliche Altersversorgung inzwischen nur noch eine von vielen Möglichkeiten, mit denen Arbeitgeber ihre Belegschaft bei der Altersvorsorge unterstützen können. Die Palette reicht von Berufsunfähigkeitsversicherungen über Zeitkonten bis hin zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, um nur einige zu nennen.

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) bildet natürlich den Kern des betrieblichen Vorsorgemanagements, doch auch hier haben sich in den letzten Jahren die Anforderungen an die Unternehmen deutlich erhöht. Eine betriebliche Altersversorgung ist aber auch eine Win-Win-Situation für Unternehmen und ihre Beschäftigten. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren, sie zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden, ist eine elementare Aufgabe eines Arbeitgebers, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Als Bestandteil eines zeitgerechten Vergütungskonzepts ist ein betriebliches Vorsorgemanagement daher wichtiger denn je, trägt es doch entscheidend dazu bei, Mitarbeitende im Unternehmen zu halten und qualifizierte, neue Arbeitskräfte für das Unternehmen zu begeistern. Gleichzeitig nehmen Sie als Arbeitgeber damit auch die Fürsorgepflicht gegenüber Ihren Mitarbeitenden wahr.

Wenn die Maßnahmen die gewünschte Wirkung entfalten und gleichzeitig die Risiken für das Unternehmen auf ein Minimum beschränkt werden sollen, stellt ein betriebliches Vorsorgemanagement die Firmen vor große Herausforderungen. 

 

 

Das komplexe Umfeld, in dem sich der Arbeitgeber hier bewegt, ist geprägt von gesetzlichen Vorgaben und Gerichtsurteilen, von den Auswirkungen zahlreicher Verwaltungsschreiben und, nicht zuletzt, von aktuellen Trends im Personalmanagement.

Die Rahmenbedingungen sind somit einer Dynamik unterworfen, die einen steten Anpassungsbedarf des betrieblichen Vorsorgemanagements erforderlich machen.

Die gesetzlichen Vorgaben im Blick, halten wir Lösungen zur bAV für Sie bereit und beraten Sie professionell. Neben der Entgeltumwandlung bzw. Gehaltsumwandlung, auf die Ihre Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch haben, gibt es viele weitere Möglichkeiten, z. B.

  • Pensionskasse
  • rückgedeckte Pensionszusage
  • rückgedeckte Unterstützungskasse
  • flexible Arbeitszeitmodelle
  • Gesellschafter-Geschäftsführer-Absicherung
  • Zeitwertkonten
  • Krankenversicherungen, Gruppen-Krankenversicherungen
  • Auslands-Krankenversicherungen für Dienstreisen oder für entsendete Mitarbeiter (Expatriates-Krankenversicherung)
  • Versorgungswerke
  • Direktversicherung
  • Pensionsfonds

Flexible Lebensarbeitszeitkonten – Zeitwertkonten

Zeitwertkonten ermöglichen Arbeitnehmern eine flexible Gestaltung ihrer Lebensarbeitszeit. Um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, kommen Arbeitgeber heute nicht mehr umhin, flexible Arbeitszeitlösungen anzubieten.

Aufgrund der demografischen Entwicklung gibt es immer mehr ältere Arbeitnehmer. Und nicht jeder von ihnen möchte – oder kann – bis zur Regelaltersgrenze arbeiten. Arbeitgeber sind also zunehmend gefordert, Lösungen zu suchen, mit denen sich die Verkürzung der Lebensarbeitszeit bzw. der Übergang in den Ruhestand sozialverträglich gestalten lässt. Mit Zeitwertkonten ist das möglich. 

Zeitwertkonten sind eine interessante Alternative zur herkömmlichen Altersteilzeit nach dem Altersteilzeitgesetz. Die gesetzlichen Modelle sind seit der Abschaffung der staatlichen Förderung (2009) für beide Seiten kaum noch attraktiv. Lediglich in einigen Tarifverträgen und Arbeitsvertragsrichtlinien des Dritten Weges werden Arbeitgeber nach wie vor verpflichtet, diese Modelle anzubieten. Aber unterm Strich ist die Anzahl der Altersteilzeitvereinbarungen seit Jahren rückläufig.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gerade jüngeren Arbeitnehmern wichtig (Work-Life-Balance). Zeitwertkonten eröffnen Arbeitnehmern auch die Möglichkeit, Sabbaticals in ihr Arbeitsleben zu integrieren, d. h. individuelle Freistellungsphasen, etwa für Familie, Weiterbildung, Reisen usw. 

Möglich sind partielle oder vollständige Freistellungen, mit anschließender Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Was können Arbeitnehmer ansparen?

  • alle Entgeltbestandteile (einmalig und laufend)
  • den Geldwert von „angehäuften“ Plusstunden (einmalig und laufend)
  • den Geldwert von Plusstunden aus einer sogenannten „Ampelregelung“, also von Plusstunden, die in einem Arbeitszeitkontenmodell nicht mehr im laufenden Jahr ausgeglichen werden können

 Wofür können Arbeitnehmer das Wertguthaben verwenden?

  • für ein Sabbatical (d. h. für eine Freistellung zwischendurch)
  • für eine Freistellung vor Rentenbeginn (Vorruhestand)
  • für eine Alternative zur Altersteilzeitregelung (flexibel in Dauer und Teilzeitgrad)

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E-Mail: vorsorge@deas.de

 

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